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Das Einzelgespräch
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Es gibt drei
verschiedene Weisen, wie ein
Gespräch ablaufen kann. Der Bewerber wird nur befragt und
antwortet darauf, der
Bewerber fragt und ihm wird geantwortet oder im Idealfall findet ein
Informationsaustausch
statt.
In der
ersten Phase des
Vorstellungsgespräches wird meistens versucht dem Bewerber die
Aufregung zu
nehmen, indem z. B. gefragt wird: "Haben Sie gut hergefunden?",
"Wie geht es Ihnen?", "Wollen Sie was trinken" usw. Es
macht auch gar nichts, wenn der Bewerber seine Nervosität zugibt
und z. B.
sagt: "Das ist mein erstes Vorstellungsgespräch, ich bin sehr
aufgeregt." Das ist ehrlich und macht sympathisch.
In der
zweiten Phase kann das
Unternehmen
vorgestellt werden und warum ein Auszubildender eingestellt werden
soll. Das
nimmt dem Bewerber etwas die Nervosität und er kann sich erst mal
an die
Situation gewöhnen.
In der
dritten Phase wird auf
die Bewerbung
eingegangen und deren Inhalt. Neben den typischen Fragen, wie zum
Lebenslauf,
den Zeugnissen oder anderen Referenzen, können z. B. auch folgende
Fragen
gestellt werden: "Warum bewerben Sie sich für diesen Beruf?",
"Haben sie Praktika gemacht?", "Warum sollten wir gerade Sie
einstellen?", "Haben sie Stärken bzw. Schwächen?" oder auch
"Was machen Sie in Ihrer Freizeit?". Es können aber auch
Situationen
angesprochen werden, wie z. B. : "Was würden Sie machen, wenn...?"
Hier gilt: Erst denken, dann reden! Die Antwort muss nicht wie aus der
Pistole
geschossen kommen.
In der
vierten Phase bekommt der
Bewerber die
Gelegenheit seine Fragen zu stellen. Es macht keinen guten Eindruck,
wenn der
Bewerber keine Fragen parat hat, da dieses Desinteresse zeigt. Der
Bewerber
könnte z. B. fragen: "Wer ist für die Ausbildung
zuständig?", "Wie
viele Auszubildende stellen Sie in diesem Jahr ein?", "Habe ich nach
dem Abschluss der Ausbildung Chancen, im Betrieb weiter
beschäftigt zu
werden?" oder "Wann bekomme ich Bescheid über meine Bewerbung?".
Die
Antworten auf die Fragen sollten notiert
werden, da sie sonst vor Aufregung schnell wieder vergessen werden
können.
Die
fünfte Phase umfasst die
Verabschiedung. Auf keinen Fall schnell rausrennen,
weil ein Stein vom Herzen gefallen ist, dass das Gespräch vorbei
ist. Der
Bewerber sollte das Gespräch so ruhig beenden, wie er es
angefangen hat.
Freundlich lächeln, seinem Gegenüber in die Augen gucken und
sich
verabschieden. Ausflippen oder heulen kann man später.
Weitere
Tipps:
Beispielfragen, die immer
wieder gerne gestellt werden:
Wieso bewerben Sie sich
gerade für diesen
Beruf?
Was meinen Sie, welche
Arbeiten werden Sie
wahrscheinlich während der Ausbildung ausführen müssen?
Wo haben Sie sich über
das von Ihnen
gewählte Berufsfeld informiert?
Was ist Ihre beste bzw.
schlechteste
Schulnote und warum ist das so?
Wo sehen Sie Ihre
Stärken bzw. Schwächen?
Wie sehen Sie Ihre Chancen,
in der
heutigen Arbeitsmarktlage, einen Ausbildungsplatz zu bekommen?
Wo sehen Sie sich in der
Zukunft?
Wie sind Sie auf diesen Beruf
gekommen?
Warum bewerben Sie sich bei
unserem Unternehmen?
Warum sollten wir gerade Sie
als neuen
Auszubildenden in unserem Unternehmen begrüßen?
Haben Sie sich noch für
andere
Berufsfelder beworben?
Welches sind Ihre
Lieblingsfächer und der
Schule und warum?
Was machen Sie in Ihrer
Freizeit?
Stellen Sie sich vor, ein
Kunde kommt zu
Ihnen und beschwert sich lautstark.
Was würden Sie tun bzw.
wie würden Sie in
dieser Situation reagieren?
Ein paar Fragen, die Du dem Gesprächspartner stellen kannst:
Wie ist die Ausbildung in
Ihrem Betrieb
organisiert?
Wer ist für meine
Ausbildung zuständig?
Wie viele Auszubildende
stellen Sie in
diesem Jahr ein?
Habe ich nach Abschluss der
Ausbildung
Chancen, im Betrieb weiter beschäftigt zu werden?
Wie hoch ist die
Ausbildungsvergütung?
Wo befindet sich mein
Hauptausbildungsort?
Welche Schule wird meine
Berufsschule
sein?
Wie sieht der
Berufsschulunterricht aus?
Habe ich jede Woche Schule oder Blockunterricht?
Wann bekomme ich Bescheid
über meine
Bewerbung?